Montag, 26. Dezember 2011

Echo Flower Shawls

Zwei an der Zahl, für Mutter und Schwiegermutter zu Weihnachten. Anleitung ist bei Ravelry. Wolle war von Steffis Wollzauber. Bis auf die Nubsis im äußeren Teil des Musters war es sehr angenehm zu stricken.

Dunkelblau fürs Mütterlein:



Und in Verlaufsfarbe für die Schwiegermama, hier noch gespannt:




Dienstag, 1. November 2011

Erwähnte ich schon... Recycling?

Diesmal alte Kalender. Die hübschen von Paperblanks, kann man unmöglich wegwerfen. Nachdem man mir im NuS-Forum erklärt hat, dass es gar nicht SO kompliziert ist, da neue Seiten reinzumachen, habe ich es einfach gewagt. Es ist sicher nicht perfekt, aber durchaus brauchbar. Ich habe mich grob an diese Anleitung gehalten.


Für das einkleben ins Buch habe ich genommen, was gerade noch herumlag. Ein Stück Oslo-Stadtplan, eine Seite mit Vegan-Tattoos aus einer Zeitschrift, und einen Comic aus einem Werbeflyer. Der eine Ex-Kalender ist jetzt mein Traumtagebuch. Der ganze Unsinn, den ich nachts erlebe, muss dringend festgehalten werden.


Sonst stricke ich gerade fleißig Weihnachtsgeschenke, sowie ein Mützchen, das ich noch nicht fotografieren konnte, und habe gestern einen Mini-Rübengeist geschnitzt. Nähen kommt etwas zu kurz. Aber bald bald bald habe ich hoffentlich einen richtigen Nähplatz, das wird mich auch wieder mehr motivieren.



Montag, 25. Juli 2011

Mal wieder Recycling

Eines meiner etwas älteren Langarm-Shirts hatte ziemlich grässliche weiße Deoflecken im Achselbereich, die sich bis auf die rechte Stoffseite durcharbeiteten, und sich durch keinerlei Waschaktionen wieder entfernen ließen. Nach einigem Überlegen habe ich die Seiten- und Ärmelnaht aufgetrennt, an jeder Seite ein Stück abgeschnitten (dabei gemerkt, dass ich mir dann das auftrennen hätte sparen können...), so dass die Flecken weg waren, und einen Streifen Jersey eingesetzt. In gestreift, damit es etwas gewollter aussieht. Und was lernen wir für die Zukunft? Bloß nichts wegschmeißen. Und anderes Deo benutzen... :-)




Zumindest klappt die Methode sehr gut, und ich bin grade dabei, bei zwei T-Shirts, die mir einen Tick zu klein sind, auch Streifen einzunähen, damit sie besser passen.

Sonntag, 10. Juli 2011

Gebt doch jedem seinen eigenen Ball, dann sind sie friedlich!

Im Zuge der Fußballhysterie, die vor ein paar Jahren in Deutschland noch schlimmer als sonst zu Tage trat, habe ich eine Antifußballfahne fürs Autofenster genäht und gestencilt. Das müsste jetzt drei Jahre her sein.


Dieselbige hängt immer noch an meinem Bücherregal. Ein Freund sah sie letztens und meinte, das bräuchte er auf einem T-Shirt, wenn mal wieder Fußballabend in der Bar, in der er arbeitet, ist. Bittesehr (T-Shirt ist gekauft):


Ich habe hier zum ersten Mal Freezerpaper benutzt. Ist praktisch, aber perfekt ist es auch nicht geworden. An manchen Ecken hielt es einfach nicht, aber warum weiß ich nicht. Dennoch praktischer als alles andere, was ich bisher zum Stenciln probiert habe.

Sonst war ich nicht so fleißig. Nur noch die X-te Erdbeertasche, aber langsam reicht es fürs Erste.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Hüfttasche 2, reloaded

Die neuen Labels kamen natürlich an, während ich im Urlaub war. So hat es ein wenig gedauert, aber heute ist die Tasche in ihrer endgültigen Form fertig geworden. Ich liiiiebe die kleinen Erdbeerlabels! Das Foto wird ihnen nicht gerecht, aber es gibt sicher nochmal ein besseres, irgendwann. Habe sie bei namensbaender.de bestellt. Leider war das Knopfloch etwas länger als das Label hoch, aber es fällt kaum auf, dass darunter noch was rausguckt. Zudem habe ich meine ersten Knopflöcher von Hand genäht, das war wirklich kein Spaß. Mit der Maschine wäre ich aber nicht mehr richtig dran gekommen. Vielleicht wäre es mit Knopflochgarn hübscher geworden, aber so sieht es echt verboten aus, vor allem von links. Im zugeknöpften Zustand ist es aber glücklicherweise völlig ok.

Freitag, 3. Juni 2011

Hüfttasche Version 2 mit Anleitung

Da ich gefragt wurde, wie man so eine Tasche macht, hier Nummer 2 mit Anleitung und mehr Volumen. Man sollte sorgfältig arbeiten, und es sind ein paar Sachen dabei, die vielleicht für Anfänger etwas schwierig erscheinen (Reißverschluss), aber ansonsten dürfte es keine Probleme geben. Anleitung ist auch extra ausführlich. Die Bilder kann man durch anklicken vergrößern.


Das braucht man:
  • Ein Stück festen, unelastischen Stoff (Oberstoff), höchstens 50 cm, aber genau kann ich es nicht sagen.
  • Ein Restchen eines dünneren Stoffs für innen (Futterstoff).
  • Reißverschluss mit 16 cm Länge (meiner hat 18 cm, dann hängt halt innen ein Stück über, kein Drama).
  • 1 hübscher Knopf (zwei wären besser, wie ich hinterher gemerkt habe!)
  • Gurtversteller und zugehöriges... Ding (siehe Bild). Meine Teile haben innen 3 cm Breite, danach richtet sich auch die Gurtbreite!
Gurtverstellerdingsis


Schnittmuster:

Das Schnittmuster ist inklusive Nahtzugaben von 1,5 cm Breite. Die Teile werden also auf Papier konstruiert, dann auf den Stoff gelegt und ohne zusätzlichen Rand ausgeschnitten. Die Nähte werden dann immer im Abstand von 1,5 cm von der Stoffkante gesteppt. Die Teile bestehen bis auf eine Ausnahme alle aus Rechtecken, daher habe ich sie nicht eingescannt.

  • Gurt: sehr loser Hüftumfang (über Hose) x (doppelte Gurtverstellerbreite + 3 cm (=Nahtzugaben)). Ich trage Größe 36, mein Gurtverstellerteil hat innen 3 cm Breite. Daher ist mein Gurtrechteck 102 cm x 9 cm groß -> 1x  aus Oberstoff zuschneiden.
  • Innerer Taschenbeutel: 19 cm x 23 cm -> 2x aus Futterstoff zuschneiden.
  • Aufgesetzte Tasche: 26 cm x 22 cm; markiert für die spätere Falte die Mittellinie (die Linie, die die 26 cm lange Seite in zwei Hälften teilt), sowie jeweils eine Linie 4 cm rechts und 4 cm links davon. Sieht man nachher auch auf den Bildern, falls das unklar ist. -> 1x aus Oberstoff zuschneiden.
  • Teil, das die Tasche voluminöser macht, im folgenden Taschendickmacher genannt: 56 cm x 7 cm -> 1x aus Oberstoff zuschneiden; wer die Tasche in der ersten, kleineren Version nähen will, lässt dieses Teil weg.
  • Taschenklappe: 19 cm x 8 cm -> 1x aus Oberstoff und 1x aus Futterstoff zuschneiden.
  • Reststück für Reißverschlussbesatz, ca. 5 cm x 19 cm -> 1x aus Oberstoff.
  • Taschenbasis: siehe Bilder (Es ist ein bisschen höher als A4, daher besteht es aus zwei Teilen. Gezeigt ist nur eine Hälfte. Also jeweils 2x ausdrucken (an der 5 cm-Markierung überprüfen, ob die Größe stimmt!), jeweils oberes und unteres Teil zusammensetzen (am Dreieck) und dann beide Hälften spiegelverkehrt an der Mittellinie zusammenkleben.) -> 2x aus Oberstoff zuschneiden. 
Taschenbasis: oberer Teil
Taschenbasis: unterer Teil


ausgeschnittene Teile
Gurt (1), Taschendickmacher (2) und aufgesetzte Tasche (3) habe ich im Stoffbruch zugeschnitten.


Gurt

Unangenehme Dinge zuerst. Ich hasse Gurte wenden... Das Gurt-Teil der Länge nach falten, rechte Seite innen, und mit ein paar Stecknadeln fixieren. 

Gurt, gefaltet und gesteckt

Diese Längskante nähen (1,5 cm neben der Kante, wie oben erwähnt). Wer keine Overlock benutzt (das gilt auch für alle folgenden Nähte): Kante versäubern und zurückschneiden. An einem Ende eine große Sicherheitsnadel doppelt in den Stoff stechen, in den Tunnel schieben, und das ganze Ding wenden.

so wird gewendet

Die unförmige Wurst platt stecken, erst an der Seite der Naht, dann an der anderen.

plattgesteckter Gurt

Ein paar Millimeter neben den Rändern absteppen.

Gurt abgesteppt, aber ungebügelt


Reißverschlusstasche

Auf einem der Taschenbasis-Teile auf der linken Stoffseite das Rechteck für den Reißverschluss markieren. Ordentlicher wird es, wenn man das mit einem Heftfaden macht, aber ich bin faul. Wer einen stark fransenden Stoff hat, kann über die Position des Rechtecks ein Stück Vlieseline bügeln.

markiertes Rechteck

Das Teil wenden und über die Position des Rechtecks das kleine Rechteck für den Reißverschlussbesatz stecken (rechte Seiten zeigen zueinander). Wieder wenden, Stecknadeln von der nun oben liegenden, linken Seite einstecken, die auf der anderen Seite entfernen, und entlang der Kanten des Rechtecks steppen.

Rechteck wird gesteppt

Nun in der Mitte des Rechtecks aufschneiden, durch beide Lagen Stoff. Nicht ganz bis zu den kurzen Kanten schneiden, sondern ein kleines Dreieck bis ganz kurz vor die Naht in den Ecken schneiden, so wie auch auf dem Schnittmuster eingezeichnet.

eingeschnittenes Rechteck mit Dreieckchen

Durch den Schlitz das kleine Rechteck für die Reißverschlussbesatz nach links ziehen. Von rechts feststecken (bügeln hilft).

umgewendetes Rechteck

Unter diesen Schlitz wird der Reißverschluss gesteckt. Wer sich unsicher ist, ob das verrutscht, kann es festheften (mit großen Stichen von Hand nähen). Nun rund um das Rechteck festnähen, möglichst nah an der Kante. Mein Stoff ist so dick, dass ich keinen Reißverschlussfuß für die Nähmaschine verwende, denn die Zähnchen liegen tiefer als die Stofffalte, auf der ich nähe. Der Zipper ist allerdings im Weg. Auf jeder Längsseite muss man daher während des Nähens einmal den Zipper des Reißverschlusses verschieben. Dazu die Nadel in die tiefste Position in den Stoff stecken, das Füßchen anheben, und den Stoff so drehen, dass man den Zipper irgendwie am Füßchen vorbei ziehen kann.

eingenähter Reißverschluss

Nun der Taschenbeutel. Ein inneres Taschenbeutelteil mit der rechten Seite nach unten auf die linke Seite des Taschenbasisteils legen, so dass die obere Kante mit der oberen Kante des durchgezogenen Stoffstreifens abschließt. Taschenbeutelteil an diesen Streifen stecken und dicht neben der Kante des Reißverschlusses feststeppen (geht am besten von der Oberstoffseite aus, nicht von der Taschenbeutelseite.

inneres Taschenbeutelteil, festgesteckt
so wird das innere Taschenbeutelteil angenäht

Die gesteppte Kante versäubern.

versäuberte Oberkante

Das Taschenbeutelteil nach oben aus dem Weg falten. Das Taschenbasisteil um 180° auf dem Tisch rotieren und das zweite innere Taschenbeutelteil auf die selbe Art an der anderen Kante des durchgezogenen Stoffstreifens annähen. Beide Taschenbeutelteile wieder nach unten falten, so dass sie flach aufeinander und auf dem Taschenbasisteil liegen. Das unten liegende Teil wird am unteren Rand etwas überstehen, weil es weiter unten festgenäht ist, aber das schneiden wir später noch ab. Beide Taschenbeutelteile aufeinander stecken und die Tasche seitlich und unten zunähen. Dabei darauf achten, 2 cm Abstand zum Rand des Taschenbasisteils zu halten, sonst kann der Taschenbeutel nachher nicht flach liegen. Dann die Nahtzugaben zurückschneiden (falls man keine Overlock hat, die das automatisch macht).

fertiger Tascheninnenbeutel; oben links ist deswegen nicht
versäubert, weil mein Reißverschluss zu lange ist und daher
an diesem Ende übersteht.


Aufgesetzte Tasche

Das Teil für die aufgesetzte Tasche an der Mittellinie falten, rechte Seite innen. Man kann die Mittellinie und eine der 4 cm davon entfernten Linien vorher mit einem Heftfaden markieren (siehe Bild). Auf der 4 cm von der Mitte entfernten Linie heften. Ich mache das mit der Maschine mit der größtmöglichen Stichlänge, geht aber auch von Hand.

gefaltetes Taschenteil

Teil mit der rechten Seite nach unten hinlegen und die entstandene Falte gleichmäßig flach drücken. Bügeln hilft (ich war zu faul). Oben und unten auf der Nahtzugabe festheften (wo im Bild die Stecknadeln sind).

geheftetes Taschenteil mit plattgedrückter Falte

Teil umdrehen, so dass die rechte Seite oben liegt. Den Taschendickmacher rechts auf rechts an die zwei Längskanten und die Unterkante stecken. Dabei an den späteren unteren Ecken der Tasche die Nahtzugabe einschneiden, sonst kommt man nicht um die Ecke. Am besten unten in der Mitte anfangen, damit es gleichmäßig wird. Wer die flachere, erste Version näht, lässt diesen Schritt weg und näht die aufgesetzte Tasche direkt auf das Taschenbasisteil.

aufgesteckter Taschendickmacher mit eingeschnittenen Ecken

Die Nahtzugaben an den unteren Ecken schräg abschneiden. Tasche auf rechts wenden. Gesteppte Kante, obere Kante und innere Kante des Taschendickmachers versäubern. Obere Kante doppelt nach innen umschlagen und feststeppen. Wenn man einen dicken Stoff hat, hilft an den dicken Stellen Sodas genialer Tipp mit den Nähmaschinennadelverpackungen.

gesteckte obere Kante der Tasche

Nun den Taschenbeutel auf den Taschendickmacher stecken und eng an der Kante absteppen.

Tasche auf Taschendickmacher gesteckt zum absteppen

Die Nahtzugabe der unteren Kante des Taschendickmachers umfalten und an der Falte auf das Taschenbasisteil stecken. An den seitlichen und unteren Rändern des Taschenbasisteils bleiben 2,5 cm Rand. Feststeppen, aber aufpassen, dass die Innentasche aus dem Weg ist.

aufgesteckte Tasche; oben ist die Innentasche aus dem Weg gefaltet

Taschenklappenteile rechts auf rechts aufeinanderlegen und an den Seitenkanten und einer lange Kante zusammennähen. Nahtzugaben an den Ecken schräg abschneiden, wenden, und dicht an der Kante absteppen. Obere Kante versäubern. In der Mitte ein Knopfloch in der entsprechenden Größe einnähen. Besser sind zwei Knopflöcher, wie ich hinterher gemerkt habe, weil sonst die seitlichen Ecken etwas heraushängen, wenn die Tasche beladen ist. Ich werde das noch ändern - sobald meine neuen Label da sind, werde ich eines über das erste Knopfloch nähen, um es zu verstecken, und statt dessen links und rechts davon Knopflöcher nähen. Bei der flacheren ersten Version reicht ein Knopf.

Taschenklappe

Obere Nahtzugabe umfalten und Taschenklappe oberhalb der aufgesetzten Tasche auf dem Taschenbasisteil feststecken und -nähen. Dabei wieder darauf achten, nicht den inneren Taschenbeutel unten irgendwie mit festzunähen.


Letzte Schritte

Vom Gurt ein Stück von 13 cm Länge abschneiden. Das kleinere Gurtverstellerteil auffädeln, Gurt in der Mitte falten, und auf die linke Seite des Taschenbasisteils heften. Den restlichen Gurt auf der rechten Seite festheften. An den Rändern steht ein bisschen was über, damit man es nachher mit einer extra Naht sichern kann.

geheftete Gurtteile

Das Taschenbasisteil nun auf das zweite Taschenbasisteil legen, rechte Seiten zusammen. Stecken und feststeppen. Dabei an der oberen Kante einen Teil offen lassen zum wenden (10-15 cm). Durch den Schlitz kann man auch den Gurt raushängen lassen, der ist sonst innen so im Weg. Kanten versäubern, Nahtzugaben an den Kurven einschneiden, an den Ecken schräg abschneiden, wenden, Naht dicht an der Kante absteppen. Dabei hilft es, den inneren Taschenbeutel über den Reißverschluss nach außen zu stülpen, um ihn nicht innen aus versehen festzunähen. Über die eingenähten überstehenden Gurtenden ein Viereck mit diagonalem Kreuz drinnen zur Sicherung steppen.

abgesteppte Tasche

Den Gurt in den Gurtversteller fädeln, dann von oben in das angenähte kleinere Gurtverstellerteil, und nochmal in der anderen Richtung unter dem ersten durch den Gurtversteller. Ende zu einer Schlaufe falten und mit Zickzackstich mehrmals hin und her festnähen. Überstehendes Ende bis kurz vor die Stiche zurückschneiden und bei einem stark fusselndem Stoff mit Nagellack oder flüssigem Klebstoff "versäubern".

so wird der Gurt eingefädelt

Knopfloch (-löcher) aufschneiden, Knopf (Knöpfe) aufnähen, Heftfäden in der Taschenmitte entfernen.

vorerst fertig - ich reiche ein Bild mit den zwei Knöpfen und
dem Label nach

Samstag, 28. Mai 2011

Hüfttasche

Zu vielen Leuten in Großstädten werden Dinge geklaut, und ich hatte in Paris auch schon ein unschönes Erlebnis (ob der Bösewicht die Tasche oder mich wollte, weiß ich allerdings nicht, denn soweit kam es nicht, zum Glück). Jedenfalls reifte mein Entschluss, eine Hüft-Gürtel-Tasche zu nähen, in die man die wichtigsten Dinge tut, damit sie sicher verstaut sind. Zum Fliegen mit Handgepäck sicher auch ganz praktisch, denn man darf ja immer nur genau EIN Handgepäckstück mitnehmen, und dann sucht man immer im Koffer nach seinem Geldbeutel... Und natürlich für Konzerte und ähnliche Veranstaltungen.

Stoff ist ein sehr fester Baumwollstoff. Verschluss des Gürtels gibt es nicht, man macht ihn mit der Verstellschnalle einfach so weit, dass man ihn über den Kopf ziehen kann. Eine tiefe Reißverschluss-Tasche und eine aufgesetzte Tasche, die ich durchaus noch etwas voluminöser hätte machen können. Vielleicht nächstes Mal...

Mit im Bild: 3 Euro Flohmarkt-Sommerröckchen.

Lasche und das Innere der Reißverschluss-Tasche sind mit
Erdbeerstoff gefüttert.


Dienstag, 3. Mai 2011

"aus welchen Teilen besteht die wilderdbeere"

Gute Frage, und gar nicht so leicht zu beantworten. Jemand hat allerdings danach bei Google gesucht und ist damit hier gelandet. Drei neue Bestandteile der Wilderdbeere sind jedenfalls Stofftaschen. Nachdem ich die zwei für meine Mutter eingepackt hatte, war ich traurig, dass ich gar keine hatte, also musste ich noch eine für mich nähen. Diesmal aus grünem Fahnentuch. Nicht gefüttert, aber am oberen inneren Rand und den Innenseiten der Träger der selbe Stoff wie bei den anderen Taschen.

Ganz zerknittert, weil schon den ganzen Tag als Stopfbeere aufbewahrt.
Während des Nähens fiel mein Blick auf meine Pinnwand. Daran hängt, seit Jahren schon, ein kleiner Aufnäher mit einem Rezept für "Erdbeer Punch", den ich von den lieben Incroyablen mal geschenkt bekam. Was könnte besser auf eine Erdbeer-Tasche passen?

4 cl Wodka
2 cl Erdbeersirup
8 cl Erdbeersaft
2 cl Zitronensaft
5 cl Ananassaft
Nun war ich schon dabei, und habe gleich noch zwei genäht. In grün gefiel mir das nämlich ausnehmend gut. Diese sind allerdings "einfache" Stofftaschen, also ohne Stopferdbeere. So kann ich nämlich endlich mal meine völlig löchrigen und uralten Stoffbeutel entsorgen, die ich sonst zum einkaufen benutze.

Einmal mit Erdbeere (ganz ohne geht wohl nicht):


Und einmal mit Veganblümchen (gestickt vom lieben fienchen):

Sonntag, 1. Mai 2011

Erdbeerbeutel

Ich habe heute nach dieser Anleitung zwei Erdbeerbeutel genäht. Letztens hatte sie jemand bei NuS gemacht und dabei die Anleitung verlinkt, und ich wusste, ha! So einen bekommt meine Mutter zum Geburtstag. Allerdings wurde beim ersten (nach Anleitung) die Beere viel zu klein, so dass ich ihn nicht mehr füttern konnte. Ohne Futter passt es gerade noch. Also habe ich noch einen zweiten mit Futter und größerer Beere gemacht. Der ist stabiler und hübscher, aber dafür ist die Beere unhandlicher. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, was nun besser ist, und so habe ich gerade beide in das Päckchen für meine Mutter gepackt.

Hm, hier sieht der kleine eher wie ein Radieschen aus :D