Donnerstag, 23. Dezember 2010

Wichtelei

Dieses Jahr habe ich mal wieder beim Forumswichteln bei Natron und Soda mitgemacht. Waldkater hatte sich eine Tasche für ihre Stricknadeln gewünscht.

Der Außenstoff ist grau und hat ein braun geflocktes Muster, das ich mich bemüht habe, über den Reißverschluss zu erhalten.


Hinten ist innen und außen ein kleines Rechtecke aufgenäht, damit das Dings zusammenhält, wenn man es öffnet.


Innenleben (rosa! Und das mir! Aber es hat gar nicht wehgetan. Tatsächlich war der rosa Stoff so eine Überbreite, das heißt, ich habe noch relativ viel übrig, und überlege, mir für meine zigtausend von Mutter ergaunerten Stricknadeln auch solche Täschlein daraus zu nähen...). Der Reißverschluss ist zwischen Oberstoff und Futter genäht. Ich mochte heften noch nie, aber hier hat es mich wirklich gerettet.


Oben und unten sind die runden Teile mit etwas Moosgummi verstärkt. Und beinhalten meinen ersten Versuch einer Paspel. War gar nicht so schwierig:


Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Stücklein. Es ist ordentlich und hat soweit auch keine Fehler. Es ist ein bisschen "zu" lang, aber so kann man in den oberen Teil noch irgendetwas kleines reinstopfen, wenn man mag. Ich wollte zwar noch ein paar Goodies dazumachen bzw. einpacken, aber ersteres konnte ich nicht mehr, weil in der Woche mein Leben etwas durcheinander geriet, und zweiteres hab ich blöderweise vergessen. Nunja!

Advent, Advent

Es war dieses Jahr mal wieder Zeit für einen Adventskalender. Er musste allerdings recht hektisch fertiggestellt werden, da seine Auslieferung an Flugreisen gebunden war. Daher sind die Päckchen in Ditte eingewickelt, und ein paar Gutscheine in Nüsse gestopft. Ich habe keine Zahlenstempel, deswegen wurden es römische Zahlen.

Der unspektakuläre Kalender:


Ein paar Kleinigkeiten waren natürlich selbstgemacht. Wir hätten da:

Ein Schlüsselanhänger aus Kettenringen. Muster ist Captive Inverted Round.



Ein Koffer-Adress-Anhänger für Vielreisende, aus dem leuchtenden Neonstoff mit Reflektorband der Radfahrjacke (ja, innen könnte die eine Naht ordentlicher sein *hust*):



Und zu guter Letzt eine Würfelschlange als Würfelbeutel für Rollenspieler. Auf die bin ich stolz ;-)




Außerdem habe ich noch ein Wonky gestrickt, ein kleines schalartiges Dings mit einer Anleitung auf knitty.com. Ein Foto fehlt aber noch.

Wärmewal

Eine liebe Freundin von mir wünschte sich dieses Jahr zum Geburtstag eine Wärmflaschenhülle, weil ihr Freund das Gefühl des nackten Gummis im Bett so schrecklich findet. Hihi. Praktischerweise drückte sie mir auch gleich noch abgeschnittene Stücke ihres Vorhangs in die Hand, dunkel- und hellblau. So also eine ganz einfache Wärmflaschenhülle, innen hellblau, außen dunkelblau mit hellblauer Paspel und umgeschlagenem Futter. Die Hülle wird nicht verschlossen, sondern in der Mitte aufgefaltet. Das kleine Flösslein konnte ich mir nicht verkneifen, da der besagte Gummiphobiker Biologe ist und sich mit allerhand Meeresgetier beschäftigt.

Sonntag, 5. Dezember 2010

Dunkelbraune Nähaktionen

Einmal ein Röcklein, nein, nicht aus Omas Vorhängen, sondern aus bedrucktem, feinem Cord. Aber der Stoff war ganz schön doof, der Druck ist nämlich halbkreisförmig auf der Stoffbreite, aber extrem unregelmäßig, also an einer Seite länger als an der anderen und so weiter. Daher auch eines meiner eher unordentlichen Werke. Aber sieht ja keiner.


Und einmal das schnellste Kleidchen, das ich je genäht habe, weil ich realisierte, dass alles, was einen Bund hat, gerade aufgrund von Rückenhautschonung nicht tragbar ist. So musste ein Kleidchen her. Glücklicherweise lag noch dieser dünne Jersey vom Maybachufer in meiner Stoffkiste. Weil es allein so nackig aussieht, noch mit Strickjäckchen.

Samstag, 20. November 2010

Unübersehbar

In Paris trägt man anständigerweise zum Radfahren, zumindest bei Düsternis, eine gelbe Warnweste. Nicht mein Ding. Das hier ist meine Alternative.

Der Schnitt ist ein Military-Mantelschnitt aus der Burda 9/2006, ich habe nur die Länge verändert. Stoff ist Rucksack-Nylon von funfabric.com, woher ich auch das Reflektorband habe. Die Knöpfe stammen vom Knopfparadies. Das Futter stammt aus Paris:


Stadt-Knopf:


Schulterbereich:


Und in ganzer Pracht:


Auf dem Rücken befindet sich die Faustregel für den Bremsweg, reflektierend. Auch wenn ich schon darauf hingewiesen wurde, dass, wenn jemand das lesen kann, er definitiv zu dicht aufgefahren ist...

Samstag, 30. Oktober 2010

Edamame

Gutschein für einmal Japan-Shopping (im japanischen Supermarkt) in Paris.

Mittwoch, 29. September 2010

Donnerstag, 9. September 2010

Broad Street Mittens

Gestrickt schon im Januar für die Männerpfoten, die auch im Winter eine Kamera bedienen wollen, und im August im norwegischen Einsatz endlich mal dokumentiert. Anleitung bei knitty.com.


Mittwoch, 14. Juli 2010

Lesezeichen

Einmal von hier: Flourish Bookmark. Und einmal von hier: Diagonal Lace Bookmark.

Sommerempirekleidchen

Schnitt aus der Juni-Burda, Stoff ist ein dunkelbrauner, dünner Nadelstreif. Schnitt war an den Seiten etwas zu weit, aber sonst sehr fein. Außer, dass 38 cm Reißverschluss für einen 38 cm Schlitz, den Burda vorsieht, völlig ausreichen. Burda will einen 60 cm Reißverschluss. Ts.

Montag, 24. Mai 2010

Hosenbund

Hose aus dem Armyshop, jahrelang nicht getragen, denn der Bund saß in der Taille, und das geht mal so gar nicht. Lag ewiglich auf dem "könnte man noch ändern oder ausbessern"-Stapel, den ich (zu) langsam abarbeite. Die Hose hatte gar keinen "richtigen" Bund, sondern war oben nur mit einem Bund-Besatz verstürzt. Den habe ich rausgetrennt, ca. 6 cm oben abgesäbelt und die Hose mit einem neuen, bunteren Bund-Besatz verstürzt. Neues Knopfloch, Knopf versetzt, fünf der sieben Gürtelschlaufen wieder angenäht, und noch drei Ziernähte auf die Taschen. Bis auf eine Stelle, wo eine Gürtelschlaufe in die Hinterntasche hineinragt, was ja nicht schlimm ist, sondern nur etwas lustig aussieht, hat das alles erstaunlich gut funktioniert.

Versunkene Schätze

Auf der Suche nach Bildern meines Einkaufswägelchens habe ich noch ein paar andere Dinge gefunden, die in diesem Journal noch gar nicht vertreten sind. Und noch viele andere spannende Bilder, die es wohl auch nie sein werden ;-)

Der Einkaufswagen - momentan dient er mir zum transportieren meiner Wäsche zum Waschsalon:


Innenleben erdbeerig:


Zwischenleben bärig zur Stabilisation:


Ein Westchen, das ich selten anhatte und irgendwann verkauft habe:

 


Und tatsächlich eine Tischdecke mit sehr ordentlichen Ecken. War ein Hochzeitsgeschenk, und der Weißabgleich des Fotos ist furchtbar *g*


Sonntag, 9. Mai 2010

Reparieren statt wegwerfen

Beim Socken stopfen bin ich noch nicht so erfolgreich, aber Löcher an Strickjacken-Ellbogen kann ich mit Häkelblümchen reparieren. Nicht ganz passend zum letzten Eintrag handelt es sich hier tatsächlich noch um Reste tierischer Wolle, aber so wird die auch noch sinnvoll verwendet. Von beiden Resten hatte ich noch genau soviel, dass es für EIN Blümchen reichte, nicht zwei.



Mittwoch, 5. Mai 2010

Warum Wolle aus meinem Einkaufskorb verbannt ist

Da dies ein Näh-, Bastel-, etc-Journal ist, und ich immer wieder gefragt werde, was ich denn bloß gegen tierische Wolle habe - scheren tut den Schafen ja an sich nicht weh - hier mal ein aufklärendes Video mit PINK:



Bah, ich könnte kotzen...

Mittwoch, 28. April 2010

Topflappen, zum dritten

Meine Mutter hat sich über die Wintertopflappen zu Weihnachten sehr gefreut, stellte aber auch fest, dass für den Sommer ein anderes Paar her muss. Da sie nächste Woche Geburtstag hat, durfte sie sich schonmal die Farben aussuchen... Stricken in der Pariser Öffentlichkeit ist übrigens durchaus ein Erlebnis. Im Park reichten die Kommentare von "oh, ich dachte, man strickt heute gar nicht mehr" (alte Dame 1) über "die sind doch viel zu schade als Topflappen" (alte Dame 2) bis hin zu "boah, guck mal, da sitzt eine, und die STRICKT! Hast du das gesehen?!" (Jüngling zu seinem Kumpel).

Röcklein

Der Sommer kommt, Röcke müssen her! Etwas über knielang (ein Foto von oben ist nicht so vorteilhaft ;-) ), mit Unterrock aus Futterstoff (ich hasse bügeln...).

Sonntag, 28. März 2010

Leute, die Jeans ohne Taschen verkaufen, gehören verklagt!

Seit Jahren habe ich diese Jeans, vor Ewigkeiten gekauft, als ich noch Klamotten bei Hasi&Mausi kaufte. Sehr selten angehabt, denn sie hat keine Taschen. Unfassbar, wirklich! Nun habe ich mich endlich überwunden und Taschen aufgenäht. Ha!